Inflammation und Immunschwäche

Neudefinition von Krankheiten über Inflammation und Immunschwäche stößt auf Gegenwehr

Molekulare High Tech-Diagnostik auf universitärem Niveau erlaubt es, molekulare Information mit immer größerer Genauigkeit zu identifizieren und die bis dato verborgene Kommunikation zwischen Billionen von Körperzellen schrittweise zu entschlüsseln. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft können daher fast alle Krankheiten (oft auch vermeintlich psychische Leiden) anhand labortechnisch messbarer molekularer Zytokinprofile auf chronische Inflammation (Entzündung) und Immunschwäche zurückgeführt werden. Als krankmachende Triggerfaktoren können unterschätzte allgegenwärtige Viren ausgemacht werden. Die Neudefinition chronischer Krankheiten über molekulare Inflammationsmuster und Immunschwäche besiegelt das Ende der Medizin nach konventionellen Fachgebietsdiagnosen mit allenfalls rudimentären Blutuntersuchungen.

Mittlerweile gelten 20 – 30% aller Bundesbürger als chronisch krank.1 Immer öfter sind bereits Kinder und Jugendliche betroffen. Das neue Paradigma brächte Hilfe oder Heilung für Millionen und ein bezahlbares Gesundheitswesen. Die Zeitenwende wäre längst vollzogen, doch die Integration von Molekularbiologen und anderen Naturwissenschaftlern in die medizinische Praxis stößt auf Widerstand.

In Sachen angewandte Immunologie und Personalized Medicine ist Dr. med. Arnold Hilgers in Deutschland der Mann der ersten Stunde. Obwohl bereits 1994/95 die von ihm begründete molekularmedizinische Methode politisch anerkannt und gutachterlich bestätigt wurde, gelang es einer Gruppe einflussreicher Fachärzte die Vermessung von Krankeitsursachen durch Zementierung rückständiger Richtlinien bis heute zu verhindern und so zu Lasten unzähliger wehrloser Kranker Fehldiagnosen und -behandlungen zu legalisieren. Die jüngste und drastischste Maßnahme der Gegenwehr bildet nun die Kriminalisierung von Dr. Hilgers und seinen letzten Mitstreitern.

1. Wissenschaftlich-medizinische Leistung von Dr. Arnold Hilgers und Mitarbeitern2

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2. Unterdrückung von Dr. Hilgers’ Behandlungsmethode ausgehend von Nordrhein- Westfalen (exemplarische, stark geraffte Darstellung)

  • Anfeindungen und Verleumdungen bereits seit Ende der 80er Jahre
    Ein ehemaliger Studienfreund und Funktionär der Ärztekammer und Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein warnte bereits 1989 vor den Folgen der Nichtkooperation. Die Kameradschaftsangehörigen dort hätten gesagt: „Die rote Sau machen wir fertig“, zuerst ruinieren wir ihn und am Ende kommt er in die „Klapse“ oder den „Bau“. Im gleichen Jahr berichtete ein Düsseldorfer Apotheker über die Bildung einer Gruppe gesundheitspolitischer Funktionäre, die den Auftrag von Ärztekammer und KV Nordrhein hätten, Dr. Hilgers zu vernichten.
    1992 hieß es dann in einer vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Nordrhein veranlassten Ausarbeitung, Dr. Hilgers behandele insb. bei jungen Frauen eine Krankheit, die gar nicht existiere.30
    1993 erfuhr Dr. Hilgers von einem Kollegen aus Aachen, ein Aachener Vorstandsmitglied der Ärztekammer Nordrhein (heute Präsident der Ärztekammer Nordrhein und Bundestagsabgeordneter) hätte gesagt, nach der nächsten Landtagswahl würde das „Schwein Hilgers“ geschlachtet. Darauf habe er sich mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Büssow geeinigt.
  • Bildung von Gutachterseilschaften zur Erstellung von Gefälligkeitsgutachten zwecks wissenschaftlicher Widerlegung
    Dass die Fachärzteschaft CFS / CFIDS von Anfang an als Bedrohung erlebte, belegt ferner das folgende Schreiben von 1993: „Die Ärztekammer Nordrhein ist bemüht, Gutachter zu finden, die die neue Krankheit «Chronisches Müdigkeitssyndrom» wissenschaftlich entkräften und die äußerst teuren Diagnose- und Behandlungsmethoden widerlegen können. Dieses Unterfangen hat sich als äußerst problematisch herausgestellt. Wir möchten Ihnen jedoch versichern, dass wir zusammen mit anderen zuständigen Behörden und Gesellschaften versuchen werden, dieses „Problem“ in den Griff zu bekommen.“31 Das Unterfangen scheiterte: 17 unabhängig voneinander erstellte Gutachten und Stellungnahmen aus unterschiedlichen Fachrichtungen32 aus den Jahren 1990 bis 2004 bestätigten ausnahmslos Dr. Hilgers’ korrektes, wissenschaftlich fundiertes, dem internationalen Forschungsstand gemäßes Handeln. Unter den Gutachtern war auch Prof. Dr. N. Müller-Lantzsch33, der Dr. Hilgers’ „hohe ärztliche Fachkompetenz“34 hervorhob.
  • Bestreben Dr. Hilgers zu isolieren und wirtschaftlich zu ruinieren
    Kollegen, die mit Dr. Hilgers bis dato zusammengearbeitet hatten, wurden von Ärztekammer und KV Nordrhein vorgeladen und genötigt, ihre Kooperation zu beenden. Es kam zu einem Engpass und einer Überflutung von Dr. Hilgers’ Praxis. Wegen Überlastung wurde dort ein Befundbericht verspätet abgeschickt, weswegen die Ärztekammer ein Berufsgerichtsverfahren einleitete und über zwölf Jahre hinweg verschleppte, um unter diesem Vorwand Dr. Hilgers auch weiterhin im ganzen Bundesgebiet als Scharlatan und „Müdigkeitsdoktor“ zu diskreditieren und seinen Praxisbetrieb zu sabotieren. Als wäre das nicht genug, verpflichtete ihn 1993 die KV Nordrhein gegen den Willen der gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Immundiagnostik seiner Kassenpatienten zu tragen und und untersagte ihm auf diese Weise fortan deren Behandlung.
  • Verhinderung der Begutachtung von Dr. Hilgers’ Behandlungsverfahren trotz Versorgungsdefizit
    Nachdem renommierte Hochschulprofessoren Dr. Hilgers’ Methode für gutbefunden hatten35 und der Versorgungsnotstand immer weiter wuchs, veranlassten 1994 auf Betreiben des nordrhein-westfälischen Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales Franz Müntefering dessen Ministerium (MAGS36) und der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) eine offizielle Begutachtung. Im Vordergrund standen dabei die medizinischen Fragen, es war aber auch eine gutachterliche Klärung der vertragsärztlichen Fragen vorgesehen.37 Die Begutachtung wurde zunächst von den Gremien der Ärzteschaft hinausgezögert. Auch eine zweite Aufforderung des MAGS, die Gutachten zu vergeben, blieb folgenlos, obwohl im Schreiben explizit auf die „bundesweit gegebene Aufmerksamkeit“ und die Notwendigkeit eines „bundesweiten Einvernehmens“ hingewiesen und die zwischenzeitliche Untätigkeit moniert wurde.38
    Schließlich war es die Mannheimer Versicherungs AG, die die Gutachten in Auftrag gab. International anerkannte Hochschulprofessoren39 haben daraufhin das neue Paradigma unter medizinischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten einhellig positiv beurteilt und in ihm sogar einen Durchbruch zu mehr Gesundheit für weniger Geld erkannt: Beide Gutachter gehen gleich eingangs über den ursprünglichen Fragekatalog des MAGS hinaus, indem sie einvernehmlich den großen Bedarf an immunologisch-infektiologisch (und umweltmedizinisch) ausgerichteter Diagnostik und Therapie hervorheben, diesbzgl. aber ein völliges Systemversagen40 konstatieren. Der Tenor lautet ferner: Die immunologische und erregerserologische Diagnostik sei bei CFS und anderen immunologischen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen gerechtfertigt, weil Immundysfunktionen und Infektionen mit reaktivierten Erregern (insb. Herpes-Viren wie EBV etc.) häufig am Krankheitsgeschehen beteiligt seien. Gelinge es hier einen Zusammenhang nachzuweisen, könne eine kausale Therapie eingeleitet werden. Die Untersuchungen seien ambulant und deshalb kostengünstig durchführbar. Vor allem bei der Früherkennung von Krankheiten, der Verhinderung von psychiatrischen Fehldiagnosen und teuren Fehlbehandlungen (langjährige Psychotherapien, stationäre Einweisungen) sowie der Vermeidung von Arbeitsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit seien sie von großem Nutzen. Ebenso seien experimentelle Therapien gemäß Diagnostik mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Fettsäuren, Immunglobulinen etc. zu befürworten. Prof. Opelz bestätigt außerdem die Forschungen von Dr. Hilgers et al.41 und sieht in dessen Methode das Modell einer „modernen ganzheitsmedizinisch-immunologisch ausgerichteten Medizin“ verwirklicht.42
  • Schaffung formaler Voraussetzungen zur Ausgrenzung der Molekularen Medizin
    Obwohl es bis heute keinen Facharzt in Immunologie gibt, dürfen sich Internisten und Onkologen zur Kaschierung der Versorgungslücke seit Mitte der 90er Jahre auch als Immunologen bezeichnen.
    Bis etwa 1998 wurde die hilfreiche Immuntherapie zumindest bei MS, Krebs und verwandten Erkrankungen (darunter CFS / CFIDS) häufig von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Mit den von der Ärztekammer Nordrhein erlassenen neuen bundesweit verbindlichen Richtlinien zur Immun- und Erregerdiagnostik43 im Jahr 2000 wurde die Anwendung des Biomarkers Immunität bei Nicht-AIDS-Patienten jedoch verboten und die Kostenerstattung durch die Krankenkassen eingestellt. Die neuen Richtlinien widersprechen der internationalen WHO-Klassifikation des CFS als neurologische Erkrankung (Diagnoseschlüssel ICD-10, G 93.3), die hingegen vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) übernommen wurde. Sie ignorieren ebenso die Forschungsarbeiten von Dr. Hilgers et al. und setzen sich sowohl über deren positive Begutachtung wie auch über den internationalen Forschungsstand hinweg. Auch wenn die rückständigen Richtlinien exakt auf eine Verhinderung von Dr. Hilgers’ Diagnose- und Behandlungsmethode zugeschnitten sind, gelang es ihren Verfassern nun nicht mehr, die bloße Existenz des CFS in Frage zu stellen (siehe Titel der Richtlinien).
  • Versuchte Psychiatrisierung von Dr. Hilgers
    2009 unternahm der Regierungspräsident der Düsseldorfer Bezirksregierung Jürgen Büssow den Versuch, Dr. Hilgers wegen seiner gesundheitlichen Probleme durch einen gefügigen Amtsarzt  psychiatrisieren zu lassen. Geplant war, Dr. Hilgers anschließend über die Bezirksregierung seine Approbation zu entziehen. Büssows Intrige flog auf, weil sich ein Klebezettel fand, auf dem er die Psychiatriserung wegen „standeswidrigem Verhalten“ angordnet hatte.
  • Versuchte Kriminalisierung von Dr. Hilgers
    Weil nunmehr zur Behebung Versorgungsdefizits Immundiagnostik und -therapie nur noch für Selbstzahler privatärztlich und als wissenschaftlich-gewerbliche Dienstleistung angeboten werden dürfen, bildet eine frühzeitige Diagnosestellung die Ausnahme. Bei Behandlungsbeginn sind daher die Patienten nach schulmedizinischen Standards meist „austherapiert“. Aus wirtschaftlichen Zwängen heraus muss dann in den allermeisten Fällen die Immuntherapie weit hinter dem medizinisch Sinnvollen zurückbleiben. Obwohl die Schulmedizin in Sachen CFS / CFIDS kein adäquates Konzept bereithält und keinerlei Heilerfolge zu verzeichnen hat, versucht man nun rückfällige Patienten von Dr. Hilgers (ursprünglich meist Therapieabbrecher wider willen) zu instrumentalisieren und gegen ihn auszuspielen.
    Um den Alleinstellungscharakter44 der HSM®-Immundiagnostik in Abrede zu stellen, wird nun behauptet, das Testrepertoire würde auch durch die traditionelle Schulmedizin abgedeckt. Das ist absurd in vielerlei Hinsicht: Es sind just die schulmedizinischen Richtlinien, die bereits die Ermittlung gängiger Immunparameter untersagen. Versorgungslücke und Systemversagen wurden gutachterlich45 und  gerichtlich46 festgestellt. Außerdem stellt sich die Frage, warum Patienten, die angeblich von der Schulmedizin bestens betreut werden und somit über ihre Krankenkasse eine kostenlose Versorgung erhalten können, überhaupt zu Dr. Hilgers kommen, um sich auf eigene Kosten behandeln zu lassen.

3. Traditionelle Fachgebietsmedizin versus Dr. Hilgers – Hintergrundinformationen zur jeweiligen Motivation

  • Die vehemente Leugnung des CFS als Immunstörung bzw. CFIDS47 liegt darin begründet, dass sich CFS / CFIDS als brisantes Politikum erwies. Als Multisystemerkrankung meist ohne greifbaren Organbezug stellt CFS / CFIDS die gängige Organfixiertheit sowie die Aufteilung in einzelne Facharztdisziplinen in Frage.  Darüber hinaus untermauerte die internationale Forschung in vielen tausend Pubmed gelisteten Veröffentlichungen Dr. Hilgers’ These, bei CFS / CFIDS handele es sich um ein generelles Krankheitsprinzip, denn es zeigte sich, dass chronische Erkrankungen aller Art (darunter auch neuropsychiatrische Leiden!) mehrheitlich auf Immunschwäche und Inflammation   beruhen. Aus diesem Grund konnte eine effektive Behandlung ohne molekulare Immun- und Erregerdiagnostik kaum funktionieren. Mehr noch, diese half dabei, Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen aufzudecken. Dr. Hilgers wurde dadurch zwangsläufig zur persona non grata.
  • Niedergelasse Fachärzte (insb. Neuropsychiater) verloren ihre Patienten. Zur Sicherung von Monopolen und Einkünften wurde daher quasi über Nacht durch die erwähnten Richtlinien, die sich auf pure Gesinnung gründen und über wissenschaftliche Fakten hinwegsetzen, das Rad der Zeit um Jahrzehnte zurückgedreht.
  • Die Unterdrückung der Fakten war und ist nur möglich, weil im Bundesland NRW bestimmte Facharztgruppen öffentlich-rechtliche Einrichtungen (Ärztekammer Nordrhein, KV Nordrhein etc.) zu ihrem Vorteil mißbrauchen, von Teilen der Justiz abgesichert werden und seitens der Politik ein Stillschweigeabkommen besteht. (Noch aus NS-Tradition heraus bildet in Deutschland die Ärzteschaft ein selbstverwaltetes, autonomes System.) Zwar stellen die Verantwortlichen eine Minderheit dar, sie sind jedoch in „Kameradschaftsverbänden“ straff organisiert, die ausgehend von NRW die Bundesrepublik seit Jahrzehnten unterwandern und gewährleisten, dass Einflusssphären seit dem Nationalsozialismus über Kinder und Enkelkinder erhalten bleiben.
  • Umgekehrt ist es vollkommen abwegig, dass ein Arzt mit einem derart fundierten medizinisch-wissenschaftlichen Hintergrund wie Dr. Hilgers (in Sachen CFS / CFIDS der Mann der ersten Stunde48, Pionier der personalisierten Medizin auf Basis von individuellen molekularen Netzwerken) sich auf Betrug verlegt (ausgerechnet auf den Betrug von CFS- / CFIDS-Patienten49). Hinzu kommt, dass er immer entschieden für eine Stärkung von Patientenrechten eingetreten ist und zu diesem Thema sogar ein Buch geschrieben hat.50 Ohnehin entfällt das Gros der Kosten nicht auf diagnostische Tests, sondern auf Therapeutika (Infusionen, Virostatika, Immunglobuline etc.), so dass in erster Linie Apotheken profitieren.51
    Hätte Dr. Hilgers je finanzielle Interessen verfolgt, hätte er sicherlich bereits 1990 mit Gründung des EURIMM52 auf Privatpraxis umgestellt und sich nicht auf chronische Erkrankungen ohne kausale Therapie und damit auf austherapierte und aufgegebene, d.h. zugleich fordernde und finanzschwache Fälle spezialisiert.53 Seine Beweggründe sind demnach eindeutig ethischer und wissenschaftlicher Natur. Um diese seine Prinzipien zu wahren, widersetzt er sich gar dem Establishment, erduldet Kränkungen und ruinöse Repressalien und gefährdet sich und seine Familie in einem riskanten Rückzugsgefecht.54 Erst nach Inkrafttreten der CFS-Richtlinien und neuerlichen Anfeindungen gab er notgedrungen im Jahr 2000 seine Kassenzulassung zurück. Nach einem weiteren Rückschlag55 ging er mit seiner Familie ins belgische Exil und stand von nun an nur noch auf ausdrücklichen Wunsch von Patienten und Ärzten stundenweise einmal im Monat für wissenschaftliche Beratungen und Fallanalysen zur Verfügung.56 Dieses Entgegenkommen galt den andernfalls hoffnungslosen Fällen und der Erhaltung des Düsseldorfer Centers.
  • Aus all diesen Gründen ist klar ersichtlich, dass die Kriminalisierung seiner Person die letzte und drastischste Maßnahme einer Jahrzehnte währenden systematischen Marginalisierung ist. Diese soll die von Dr. Hilgers angestoßenen vielfältigen Umwälzungen vereiteln, die Etablierung eines in sich geschlossenen Diagnostik- und Therapiesystems, das seinesgleichen sucht, verhindern und die von ihm und seinem Team aufgedeckten Fehldiagnosen und -behandlungen (schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen) vertuschen. Empörend ist folglich nicht nur die Kriminalisierung der Helfer und die Belohnung der Täter, der eigentliche Skandal liegt in der Inkaufnahme unzähliger Opfer (wehrlose Kranke), denen ein praktisch und wissenschaftlich bewiesenes, erfolgreiches Therapiekonzept vorsätzlich vorenthalten wird.

 

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1 www.pflegewiki.de, Bearbeitungsstand vom 24.05.2012. www.krankenkassenratgeber.de, 04.11.2011: „Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse sind mehr als ein Drittel der Deutschen (37 Prozent) wegen einer chronischen Krankheit in ärztlicher Behandlung.“
2 Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter zwei Mal PubMed gelistet. Siehe Publikationsliste auf AHI.
30 Schreiben von Frau Dr. Hildegard Arnold vom 15.04. und 12.06.1992.
31 Frau Brölz-Voit, Assessorin der Ärztekammer Nordrhein, am 17.06.1993 an Dr. med. W.-R. Bach, Internist in Velbert. (Siehe Von wegen Abzocke!, 1.)
32 Siehe Begutachtung…
33 Ehem. Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Abteilung Virologie, Universitätskliniken des Saarlandes, ehem. Präsident der Gesellschaft für Virologie (GfV).
34 Siehe Begutachtung…, 2.
35 So Prof. Dr. G. Krueger, der sich bereits 1990 in einem Gutachten für das Landgericht Düsseldorf für Dr. Hilgers’ Ansatz ausgesprochen hatte. (Siehe Begutachtung…, 1.) Krueger war es auch, der vom Bundesgesundheitsministerium der damaligen CDU-Regierung (sic!) mit der Leitung einer Arbeitsgruppe CFS betraut wurde. Allein die Einsetzung einer solchen Arbeitsgruppe bestätigte Dr. Hilgers’ Entdeckung der Krankheitsentität CFS / CFIDS. Die im Oktober 1994 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Ergebnisse gingen schließlich konform mit Dr. Hilgers’ Annahme, dass es sich bei CFS um eine „komplexe Störung der Regulation des psycho-neuro-endokrinen-immunologischen Netzwerkes handelt“. (Siehe Deutsches Ärzteblatt v. 28.10.1994, Heft 43, S. A-2946f. und A-2952)
36 Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
37 Siehe Schreiben des MAGS vom 19.12.1994 mit beiliegendem Ergebnisprotololl der Besprechung im MAGS am 22.11.1994. (Siehe Von wegen Abzocke!, 3.)
38 Siehe Schreiben des MAGS an den MDS vom 22.03.1995. (Siehe Von wegen Abzocke!, 3.)
39 – Prof. Dr. R. von Baehr, Institut für medizinische Immunologie München, von 1983-1994 Direktor des Instituts für medizinische Immunologie der Charité Berlin. Zur Erstellung seines Gutachtens hat sich Prof. von Baehr eigens mehrere Tage in Düsseldorf aufgehalten, Dr. Hilgers befragt, seine Patientenakten studiert und Gutachten zur gerichtlichen Auseinandersetzung über Kostenerstattungen durch Krankenkassen eingesehen. (Prof. Dr. von Baehr, Gutachten S. 1, Siehe Begutachtung…, 4.)
– Prof. Dr. G. Opelz, Direktor des Instituts für Immunologie des Universitätsklinikums Heidelberg
40 Der Bedarf wachse ständig, Labors und Methoden seien vorhanden, trotzdem sei die Versorgungslage unbefriedigend infolge mangelhafter Budgetierung, wegen Wissensdefiziten und fehlender interdisziplinärer Zusammenarbeit, die zwar an den Universitäten möglich sei, dort aber nicht geleistet würde, so Prof. von Baehr. (Prof. Dr. von Beahr, Gutachten S. 2, Siehe Begutachtung…, 4.)
Prof. Opelz berichtet, dass „nahezu täglich Patienten aus ganz Deutschland … anrufen … und wir ihnen häufig keinen Ansprechpartner in ihrer geographischen Nähe nennen können.“ (Prof. Dr. Opelz, Gutachten S. 2, Siehe Begutachtung…, 5.) Beide Professoren beanstanden überdies das Fehlen einer Facharztrichtung Immunologie.
41 Autoimmunpathogenese vieler Erkrankungen (durch Erreger ausgelöste Autoimmunprozesse schädigen körpereigenes Gewebe) und chronische Aktivierung des Immunsystems bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen.
42 Prof. Dr. Opelz, Gutachten S. 2, 3, 4, 5 (Siehe Begutachtung…, 5.)
43 „Diagnostik und Therapie des chronischen Müdigkeitssyndroms (CFS) und verwandter Erkrankungen – ein Positionspapier der Ärztekammer Nordrhein“.
Mitglied der begleitenden Arbeitsgruppe zur Erstellung der Richtlinien war ein Prof. Köbberling, Versicherungsarzt der Krankenversicherung des Bundeswehrverbandes, dessen Inkompetenz bzgl. CFS Prof. Krueger schon 1995 im Deutschen Ärzteblatt kritisiert hatte: Köbberling bewege sich im Meinungsmäßigen und habe nie wissenschaftlich zum Krankheitsbild des CFS publiziert. (Deutsches Ärzteblatt v. 01.12.1995, Heft 48, S. A-3413 )
44 Siehe 1. “Wissenschaftlich-medizinische Leistung…” auf AHI, S. 4 und S. 5 zur Hilgers Systems Medicine (HSM®)
45 Siehe Fußnote 39
46 Urteil vom 02.02.2006, Sozialgericht Düsseldorf, S 9 KR 59/05 (Siehe Von wegen Abzocke!, 6.)
47 die Bagatellisierung als Müdigkeitssyndrom
48 „Sucht man in internationalen Literaturdatenbanken, z.B. Medline, nach Arbeitsgruppen in Deutschland, die sich mit CFS befassen, so finden sich seit 1990 lediglich sieben Publikationen. Nur zwei dieser Arbeiten haben das CFS zum Hauptthema – beide Arbeiten stammen von Herrn Dr. Hilgers.“ (Prof. Dr. Opelz, Gutachten S. 4, Siehe Begutachtung…, 5.)
49 Im Vorwort seines „CFS-Klassikers“ schreibt er: „Es ist Anliegen dieses Buches, den CFS-Kranken ein wenig von der Hilflosigkeit  und den Verlassenheitsgefühlen zu nehmen…“ ( „CFS – Chaos im Immunsystem“, S. 7. Siehe Publikationsliste auf AHI)
50 Hilgers / Hofmann / Lanz: „Der Patient und sein Recht“, 1994. (Siehe Bücher) Dr. Hilgers ist auch der Verfasser des Artikels „Gesundheit und Kasse: Der geknebelte Arzt – der verkaufte Patient“, 1992 (Siehe Publikationsliste auf AHI)
51 Eine Ausnahme bilden hier die Sanoplan-Produkte.
52 des Europäischen Instituts für Molekulare Medizin
53 Er wollte helfen (und heilen), wo niemand mehr helfen konnte und die tiefer liegenden molekularen Ursachen der Krankheitsentstehung erforschen.
54 Selbst als ihm 1993 die KV Nordrhein die Kosten der Immundiagnostik seiner Kassenpatienten aufbürdete und ihm auf diese Weise fortan deren Behandlung verbot, engagierte sich er auch weiterhin für das Recht gesetzlich Versicherter auf moderne Immunbehandlung durch die Initiative des MAGS.
55 2002 wurde Dr. Hilgers von einem linientreuen Düsseldorfer Richter mithilfe eines Onkologen aus Münster und ungeachtet der positiven Stellungnahme eines Augenprofessors für eine erfolgreiche (sic) Behandlung einer die Sehkraft bedrohenden Augenentzündung regresspflichtig gemacht und musste erneut „seinen Kopf hinhalten“. Daraufhin rieten Dr. Hilgers’ Anwälte ihrem Mandanten, niemanden mehr in Düsseldorf zu behandeln.
56 Bzgl. komplexer molekularer Netzwerke verfügt bis heute niemand über sein Wissen und seine Erfahrung. Sein Know-how und seine weiterführende Forschung auf dem neuesten Erkenntnissstand sind nicht Bestandteil der ärztlichen Versorgung.

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